06.09. Cape Wrath Trail Tag 1 von Fort William nach Glenvinnan

06.09. Cape Wrath Trail Tag 1 von Fort William nach Glenvinnan 



So ein richtig schön „schlechtes“ Video gehört ja bei mir seit NPL
einfach zur guten Tradition um einen Trail zu starten.



Bus-Improvisation, flüssige Gummibärchen und der Jacobite Steam Train
Normalerweise startet der berühmte Cape Wrath Trail mit einer kurzen Fährüberfahrt von Fort William über den Loch Linnhe nach Camusnagaul. Da heute allerdings Sonntag ist und die Fähre pausiert, musste ich direkt am ersten Morgen umdisponieren: Ich nahm kurzerhand den Bus zur Corran Ferry und startete mein Abenteuer stattdessen in der kleinen Ortschaft Corran.
Mein kleiner Norwegen Freund war natürlich auch wieder unterwegs
und machte gerade Essenspause. Naja keine Ahnung ob ihm das schmeckt


Vom Anleger aus ging es zunächst am Ufer entlang zur Inverscaddle Bay und anschliessend auf einem komfortablen Wanderweg hinein ins Cona Glen. Am Ende des Tals zweigt der Pfad nach rechts ab und führt über einen kleinen Pass. Spätestens hier zeigte sich das Wetter von seiner typisch schottischen Seite: Hatte ich im Tal noch vereinzelte Sonnenfenster genossen, setzte nun kräftiger Regen ein. Das trübte die Stimmung aber keineswegs – im Gegenteil, es verstärkte nur das Gefühl, mitten in einer herrlich abgelegenen, wilden Bergwelt zu stehen.
Schottlands zwei Nationalgetränke
Unten im nächsten Tal angekommen, hielt ich mich links in Richtung des berühmten Glenfinnan-Viadukts. Nach den nassen Kilometern kam das dortige Visitor Center wie gerufen: Bei einer Dose Irn-Bru und einer Zimtschnecke konnte ich mich erst einmal aufwärmen und parallel meine Powerbank aufladen.
Gut zu wissen: Schottland kennt bekanntlich zwei Nationalgetränke. An erster Stelle steht natürlich der Single Malt Whisky. Da aber nicht alle Alkohol trinken möchten, gibt es eine extrem populäre, alkoholfreie Alternative: Irn-Bru. Es handelt sich um eine knallorangene, sehr süsse Limonade mit viel Kohlensäure. Der Geschmack lässt sich am besten so beschreiben: als hätte man eine ganze Tüte Gummibärchen verflüssigt und aufgesprudelt. Entweder man liebt es oder man hasst es, dazwischen gibt es absolut nichts. Wer aber wie ich fast jede Nacht eine Packung Gummibärchen verputzen kann, dem schmeckt das Zeug fantastisch!

Frisch gestärkt ging es danach direkt zum Viadukt, um nochmals den berühmten „Harry Potter“-Dampfzug (den Jacobite Steam Train) zu fotografieren. 



Kurz hinter dem Viadukt fand ich schliesslich einen gemütlichen, kleinen Zeltplatz direkt am Fluss Finnan.

Let's call it a day.
















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